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An alle Anhänger und Verbreiter der Chemtrail- und Weltverschwörungs-Theorien

13. Mai 2010

 

Servus!

Die Thematiken sind mir natürlich nicht unbekannt und wenn dem wirklich so ist, auch sehr schlimm.Jedoch nicht nur für diejenigen, die von den Auswirkungen betroffen sind, sondern auch für die, die solche schrecklichen Sachen inszenieren.Aber die erste Frage, die sich für mich, als lösungsorientierten Menschen stellt, ist, was kann ich wirklich aktiv dagegen tun, außer lamentieren, aufzeigen, weiterleiten und Petitionen unterschreiben und letztendlich gegen Windmühlen zu kämpfen.Wenn diese Aktionen wirklich so gut organisiert sind, wie die Bilder zeigen, dann verspreche ich mir auf rein weltlichen Wege keine effektive Lösung.Aber, nachdem ich festgestellt habe, dass der Aufenthalt im Energiefeld der Angst einer der krankmachendsten Faktoren überhaupt ist und Angst definitiv einen Mangel an Vertrauen in die Kraft, die alles schafft, darstellt, kann und will ich mich darauf einfach nicht einlassen.Denn ich habe vollstes Vertrauen in die göttliche Kraft, nicht weil ich daran glaube, sondern um sie weiß und deshalb ist mein Ansatz nicht der, sich ständig einen Kopf darum zu machen, was außerhalb meiner Reichweite und Einflußsphäre liegt, sondern in meinem unmittelbaren Umfeld positiv kreativ zu wirken.Das mag Dir vielleicht als Verdrängung erscheinen, doch was bringt es mir, über all die schrecklichen Dinge (scheinbar) Bescheid zu wissen, demzufolge Ohnmächtig und in  einem Energiefeld der Angst zu sein und doch nichts daran ändern zu können.Ich singe Mantren, zeichne Mandalas, beglücke viele Menschen mit meiner Musik und auch meiner zuversichtlichen Fröhlichkeit, bin achtsam mit mir, meinem Gegenüber und der unmittelbaren Umwelt und vergeude nicht meine Energie für Dinge, auf die ich keinen Einfluß habe.Wesentlich ist, was ich tue, dafür muss ich mich verantworten.Wer sich politisch engagiert oder gegen die Windmühlen von Schattenmächten kämpfen will, jedem das seine, aber meins ist das nicht!Ich lebe nach dem Gesetz der Resonanz und weiß, so wie man in den Wald hinein ruft, schallt es auch wieder heraus und von dem her bin ich zuversichtlich, dass jeder Mensch früher oder später für seine (Schand-)Taten gerade stehen wird.Ich bin nicht deren Richter, aber auch die Menschen der vermeintlichen Schattenmächte unterliegen diesem Gesetz, auch wenn sie daran womöglich nicht glauben wollen.Und ich habe den Eindruck, dass wir inzwischen in einer sehr entscheidenden Phase der menschlichen Entwicklung stehen und uns entweder dem kreativen, göttlichen, JA zum Leben oder dem furchtbaren, angstvollen, destruktiven NEIN zuwenden können.Alles ist in Resonanz und wir können stets entscheiden, welche Schwingungsfrequenz die unsrige sein soll.Natürlich sind diejenigen, die dem Destruktiven anhängen, stets bemüht, mit allen Finessen so viele wie möglich auf ihre Seite zu ziehen.Da greift die Metapher der Bibel, in der Satan die seinen mit aller Macht um sich schart.Doch bei "Satan" zu sein, heißt im Grunde nichts anderes, als im Energiefeld der Angst zu weilen und damit eben nicht im Vertrauen zur göttlichen Kraft zu sein.Um mal dieses Bild zu bemühen.Das alte, soeben vergehende Zeitalter ist wie eine Fichtenmonokultur, die von einem Orkan umgeworfen worden ist. Das Schreckliche und Furchtbare, was sich gerade eben offenbart, ist nichts weiter als die Notblüte. Die letzte Energie wird nochmal in die Zapfen investiert, aber es nutzt nichts, sie kommen nicht mehr zur Reife.Aber, es wächst ein gesunder, bunter Mischwald nach und dieser Mischwald, das sind wir.Das mag Dir vielleicht all zu esoterisch vorkommen, aber das ist meine Sicht der Dinge und wenn auch noch so viele schädliche Elemente in der Atmosphäre sein mögen, die logischerweise in Resonanz zu den angstvollen und kranken Menschen steht, so werden sie mir und allen anderen, die auf meiner Wellenlänge sind, nichts anhaben können.Vielleicht tatsächlich meinem irdischen Körper, dem Mantel der mir vorübergehend geliehen wurde und den ich so oder so, früher oder später ablegen muss, aber gewiss nicht meiner Seele.Und so lass ich meine Seele einfach auch nicht von der Angst auffressen.Das ist sicherlich nicht Sinn und Zweck dieses Erdendaseins.Ich genieße und zelebriere jeden Augenblick, den ich hier sein darf und singe (u.a.)OM MANI PADME HUM (108x und noch öfter)Der Sinn und Zweck eines Mantras, wie diesem, besteht darin, sich auf die wohltätige und positive Schwingungsresonanz zu begeben und wenn das passiert, muss alles, was dieser Schwingung nicht entspricht und in Dissonanz ist, unweigerlich weichen oder sich in etwas Resonantes verwandeln, egal ob es in mir oder um mich herum existiert.So ist das kosmische Gesetzt und daran können weder Chemtrails, noch Schattenmächte, noch sonst irgend eine teuflische, destruktive Macht etwas ändern.Das ist meine Sicht der Dinge und von dem her danke ich Dir zwar für Dein Engagement und die Weiterleitung der Informationen, aber demzufolge bin ich wohl nicht der richtige Adressat.Ich hoffe, Du kannst das akzeptieren und auch respektieren.Ich möchte darüber auch nicht diskutieren, weil ich Dich nicht von etwas überzeugen will und Du mich auch nicht von etwas anderen überzeugen musst.Es würde mich zwar freuen, wenn Du irgendwann früher oder später meine Auffassung teilen und demzufolge auch ein positiveres, zuversichtlicheres, angstfreieres Leben führen könntest, aber den Weg musst Du wenn dann selbst für Dich finden.Ich bin kein Missionar, sondern wenn dann eine wandelnde Inspirationsquelle und auch Träger und Verbreiter des "Xsundheits-Virus".Ein Motto möchte ich Dir jedoch nicht vorenthalten und mit auf den Weg geben:

„Nichts ist möglich,

solange Du bangst,

Alles ist möglich,

jenseits der Angst!“

(unbekannt)

 

und was etwaige Schattenmächte und Weltverschwörer betrifft, vielleicht noch dieses Zitat zum Abschluss:

Die Welt wird nicht von skrupellosen Verbrechern, finsteren Kapitalisten oder machtgierigen Despoten regiert,

sondern von einer gigantischen, weltumspannenden Riesenblödheit.

Wer's nicht glaubt, ist schon infiziert.

[Michael Schmidt-Salomon]

 

Mit herzlichen und wohlwollenden Grüßen aus dem LeopoldstalBis Jetzt!Od*Chi

„Zwei Dinge sind unendlich:

Das Universum und die menschliche Dummheit.

Beim Universum bin ich mir jedoch noch nicht ganz sicher.

 

(Albert Einstein)

 


Od*Chi’s Löwensenf 2009-08-30

 

Griaß Eich liabä Leit, zum Schluss no a baar Gsatzl vo mia heit,

dee soi’s jetzad äftas ge’m, a weng zum Noochdenga füa Eija Le’m.

Zua Zeit do denk i ma, oh Mai, hoffentlich is dees boid wieda voabei,

grinsn mi de Dampfplaudakäpf übaroin o, dass ma si garned rettn ko.

Dean uns an Haufa Zeigl vaschprecha und arban füa de Finanzvabrecha.

Liabä Leit, glaabtz Ihr no den Schmarrn, vo dene de mid Eiam Geyd in Urlaub fahrn?

Werd Zeit, dass ma unsa Schtimm erhe’m und si need oiwei bloß obge’m!

Bis jetzt hoob i’s zwar auf koana Listn gfundn, aba wia wars’n amoi mid de Buntn?

Oafarbig war’s scho vuiz lang, gnua is mid dem Bauanfang!

Realitätsvalust hood need nua Real Madrid, es machan oiwei no vui zvui Leidl mit,

Dees muaß need sei, liaba Leit, weil mia sann jetzt in da Wandelzeit!

Sovui amoi zu dem leidign Thema, näxts moi werd i ma ah lustigas vornehma!

So soog i ganz zuletzt!

A guadä Zeit und Bis Jetzt!

Eia Bunta Woipadinga, der duat lustigä Liadl singa…

 

 


Vorsicht Satire! Der wahre Grund des Klimawandels

 

Sind die Pseudo-Schamanen daran schuld?

 

 

Grün und Braun ist das Land und kein Weiß in Sicht.

Das was letztes Jahr zu viel war, fehlt dieses Jahr.

Und schon melden die Medien Horrorschlagzeilen vom Klimawandel, bzw. der Klimakatastrophe.

 

Aber vielleicht liegt das Ganze ja nur an den Blüten des Neuzeit-Schamanismus, oder soll ich sagen, Scharlatanismus. Denn plötzlich kommen ja Dinge in Mode, die früher nur über lange Jahre ausgebildeten Medizinmännern und –frauen vorbehalten waren.

Und so könnte es doch auch gut sein, dass das verstärkte Räuchern und Wintergeister austreiben, eben jene auf die entlegenen Bergspitzen gescheucht hat und sie verängstigt dort oben ausharren lässt und sie ob dieser Rauchomnipräsenz auch gar nicht gedenken, wieder herunter zu kommen. Da mag das Nichtinkrafttreten des allgemeinen Rauchverbots auch noch seinen Beitrag dazu geleistet haben. Wer weiß!

Wintergeister sind nun mal mit dem Schnee verbunden und wenn sie vertrieben werden, dann schneit es eben auch nicht.

Also liebe Liftbesitzer vielleicht nehmt Ihr Euch mal dieses Möchtegernschamanenvolk vor und zieht sie zur Rechenschaft für Eure finanziellen Ausfälle.

 

Ja und den Eschenlohern und anderen Hochwassergeschädigten kann ich nur empfehlen, das Volk, das auf dem Tollwood unbedacht Regenmacher benutzt und ausprobiert, zu Regresszahlungen heranzuziehen.

Denn die Dinger heißen ja nicht ohne Grund so!

 

Und wer weiß, welche Australienurlauber beim Ausprobieren ihrer als Souvenir mitgebrachten Schwirrhölzer, Orkane, Taifune und Hurrikans ausgelöst haben.

Dem sollte die Münchner Rück mal nachgehen.

Vielleicht auch dem Zusammenhang zwischen Ocean-Drums und Tsunamis, denn wir wissen ja, alles ist mit allem verbunden.

 

Naja und nicht zu unterschätzen ist natürlich auch die Kraft der Gedanken und der Wünsche und wer weiß wie viele Leute während und nach dem äußerst schneereichen Winter den Schnee verwünscht haben und nun aber darüber jammern, dass sie nun nicht mehr Schifahren oder Rodeln können. Bedenke was Du wünschst, denn es könnte in Erfüllung gehen.

 

Das hat man dann also von diesen Zauberlehrlingen, ein Wetter das Kapriolen schlägt und da wollen uns die Medien erzählen, es wäre der Treibhauseffekt.

 

;-)

 

Od*Chi am 12.01.07

 

Anmerkung: Bitte nicht all zu ernst nehmen, ist eine Glosse!


Gedanken zu Bär Bruno dem Weitwanderer

Od*Chi’s Löwensenf am 29.06.06

 

OM auf dem Untersberg war die Welt noch in Ordnung. Über uns kreisten die Adler, Gamsen und Hirsche kreuzten unsere Bahn und große Hundespuren im Schnee ließen uns mutmaßen, dass das neue bayrische Maskottchen bereits ins Berchtesgadener Land gewandert war.

Er war für uns schon fast so etwas wie ein Volksheld, so wie früher die Wilderer, die die Jäger ständig narrten und  immer wieder entwischte.

 

Doch wieder im Tal zurück, wurde ich ernüchtert mit der Meldung, dass es keine andere Möglichkeit mehr gegeben hätte, als den zotteligen Einwanderer einfach abzuschießen.

Wieviel Kalkül nun dahinter steckt sei mal dahingestellt, die Lobby der Viehzüchter, Jäger und sonstiger Naturentfremdeten war offenbar stärker als die der Tierfreunde und Artenschützer.

 

Interessant ist auf jeden Fall, dass das Todesurteil für Bruno vollstreckt und gerechtfertigt wurde, für Taten, die er gar  nicht begangen hat. Denn in keinem Fall hat er Menschen angegriffen und das Argument der Prävention wirkt wie blanker Hohn, wären doch in vielen anderen (menschlichen) Bereichen Vorkehrungsmaßnahmen weitaus angebrachter.

Werden Hooligans und Rechtsradikale einfach gemeuchelt? Deren Gewaltbereitschaft liegt meiner Einschätzung nach viel höher und Todesfolgen sind da gewiss auch nicht auszuschließen.

So viel Gefahr geht von einem Bären bei weitem nicht aus! Die Aussagen von Leuten, die ihn getroffen haben, belegen eher das Gegenteil.

 

Das Argument, dass es nicht anginge, dass ständig Schafe und andere domestizierte Tiere vom Bären gerissen würden, kann ich auch nicht nachvollziehen.

Es ist nun mal Tatsache, dass Bären, wie auch andere Raubtiere, Beute reißen und natürlich auch das nehmen, was am einfachsten und naheliegendsten ist. Was daran Verhaltensgestört sein soll würde mich schon mal interessieren. Was würden denn hungrige Menschen tun?

Die klettern sicher auch nicht auf die höchsten Berge um irgend welchen zachen Gamsen hinterher zu jagen! Oder?

 

Da stellt sich die Frage, wie das denn die Schaf- und sonstigen Tierzüchter früher gehändelt haben, als es noch normal war, dass Bären durch die Landschaft streiften.

Dieser Aspekt wurde hier jedoch kaum in Betracht gezogen und auch darauf keine Energie verschwendet, sich zu überlegen, welche Maßnahmen dafür in Betracht gezogen werden könnten. Nein, dieser ehemals natürliche Zeitgenosse wurde von vornherein aus diesen Kreisen angefeindet und als gefährliche Bestie diffamiert. Da fehlte die Bereitschaft sich mit dieser Naturgegebenheit zu arrangieren gänzlich.

 

Wie soll das aber weitergehen, wenn immer wieder Bären in unsere Gegend kommen, was bereits von Experten prophezeit wurde und auch die Wölfe vermehrt einwandern?

Werden die dann auch einfach alle abgeschossen, aufdass so mancher Waidmann seinen zweifelhaften Ruhm einheimst und die Jagdmuseen mit Trophäen angereichert werden können? Das kann doch nicht der Weg sein!

 

Der große Wanderer war einerseits eine große Herausforderung, andererseits auch eine große Chance. Ich habe das Gefühl, die wurde erstmal vertan. Schade!

 

Wenn wir wirklich zur Natur und Natürlichkeit zurückkehren wollen, was ja oftmals bekundet wird, dann ist es auch angebracht uns auf natürliche Gegebenheiten einzulassen und diese anzuerkennen.

In einer denaturisierten Welt hat ein Bär oder Wolf keinen Platz, doch wenn wir uns eine intakte Natur wünschen, dann ist es auch angebracht zu akzeptieren, dass dort diese Tiere ihren Platz haben und herumstreunern.

 

Denn im Umkehrschluss könnte es dann auch so aussehen, dass wir den Wald nur noch mit erhöhten Schutzmaßnahmen in einer Art Museum anschauen können, weil ja von dort so viel Gefahr ausgeht: Herabfallende Äste, umstürzende Bäume, Stolperwurzeln, rutschiges Laub, sowie Zecken und andere gefährliche Insekten, giftige Schlangen, ungestüme Wildschweine, tollwütige Füchse, straßenverkehrsgefährdende Rehe und dergleichen.

Müssen wir denn bis in die letzte Konsequenz vor uns selbst geschützt werden?

Wieviel Bären müssten denn einwandern, um die alkoholisierten Autofahrer aufzuwiegen, die tagtäglich so viele Menschenleben gefährden?

 

Es hat mich ja irgendwie schon gefreut, wieviel Anteil von den hiesigen Menschen an dem Schicksal von Bruno genommen wurde, wieviel Enthusiasmus und Aufmerksamkeit er entfachte. Doch bleibt wieder einmal die Frage, wie lange das den Leuten im Gedächtnis bleibt, in dieser schnelllebigen Zeit.

 

Unangebracht finde ich auf alle Fälle die flapsige Art, wie stellenweise in den Medien mit diesem Thema umgegangen wird. Flache Witze darüber, wie etwa in der niveaulosen Fußballparodie-Sendung „Nachgetreten“ oder die Assoziation von Waldi Hartmann, dass Deutschland nun ohne sein Maskottchen Bruno nicht mehr Weltmeister werden könne sind einfach voll daneben. Da kann ich nur eins empfehlen: Abschalten!

 

Der gute Bruno schlussendlich wird nun in die Form gebracht, mit der er am meisten Geld und am wenigsten Gefahr bringt: Ausgestopft als Museumsstück – kompatibel für diese entartete und verhaltensgestörte Welt. Armes Bayernland!

Aber der nächste Bär, der kommt bestimmt!

Schau ma moi, was dann passiert!

 

 

 


Löwensenf vom 11.03.06

Liabä LEIT!

 

Oiso, wenn’s zwoa Worte gibt, de i scho boid nimma hearn moog, dann is dees “Vogelgrippe” und “Frühling“.

 

Dees erste is eh klar, weil’s hoid im Prinzip a Ries’n Farce vo da Pharmaindustrie is und d’Leit amoi wieda unnötig, aba scho mit Absicht, vaunsichat wern, damid ma eahna nachad vasichan ko, dass dagegn vasichat wern miassn, um need weidahin vaunsichat sei z‘miaßn. ;-)

 

In da FBZ hoob i zu dem Thema a Seitn unter >Aus Allah Welt< ei’g’richt, wo ah amoi de Leit zu Wort kemman, de need vo da Pharma-Mafia g``schmiert san und so ziemlich ois in Frage steyn, woos uns vo de Medien derzeit vorgauklt werd. Und ah da Humor kimmt auf dera Seitn g’wiss need z’kurz!

 

Aba warum mi as Wort Frühling grood so nervt? Ganz einfach: Ständig härst Leit, de jamman, dass doch da Winta endlich aufhearn soi und an Frühling herbeire’n und -sehnen. Seybst beim Wetterbericht werst vo de Moderatoren need davo vaschont.

 

Grundsätzlich amoi: Da März hood a “R” und kärt zu de Wintamonat und erst im Mai, is da Winta wirklich vorbei!

 

Und wieda amoi sieght ma, wia de Leit die Umständ need so onehma kennan wias hoid grood san und rumjamman, obwoi si do dro trotzdem nix ändat.

I dat hoid amoi soong, da Frühling kimmt hoid dann, wenna kimmt und need wenn dees de vaweichlichtn Leidln moanan, dassa kemma soitat.

 

Und wia labil und vaweichlicht de Zivilisation heitzdoog scho is, siegst glei amoi, wenn da Winta amoi wieda so ausfoit, wiara eigentlich g‘härt! Do kollabiat dann a Großstood wia Minga scho regelrecht und nix geht mehr.

Joo mi hoodz g’haut, seybst da FC Bayan koo so an Oipmländischn Heimvorteil, wenn’s amoi richtig g’scheid schneibt, gegad Nordliachta aus Hamburg nimma ausnutzn und valiat pfeilgrood.

Najoo, bei sovui Peruana und Brasiliana…

 

Oiso i find’s jednfois genial, wenn die Natua de Menschn wieda amoi zoagt, wo da Bartl an Most hoid!

Und wenn de Aussoog ah einige vo Eich need daugt, i find sovui Schnee einfach schee und g’frei mi scho auf’d näxte Schitour!

 

Mit spätwintalichä Schneeschauagriaß ausm Boarisch Gelobtn Landl

 

Eier Od*Schi

 

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Träänslääyschään:

 

Also, wenn es zwei Worte gibt, die ich schon langsam nicht mehr hören mag, dann ist das “Vogelgrippe” und “Frühling”.

 

Das Erste ist eh klar, weil es halt im Prinzip eine Riesen Farce der Pharmaindustrie ist und die Leute mal wieder unnötig, aber durchaus mit Absicht, verunsichert werden, damit man ihnen dann versichern kann, dass sie dagegen versichert werden müssen, um nicht weiterhin verunsichert bleiben zu müssen.

 

In der FBZ habe ich zu diesem Thema eine Seite unter >Aus Allah Welt< eingerichtet, wo auch mal die Leute zu Wort kommen, die nicht von der Pharma-Mafia geschmiert werden und so ziemlich alles in Frage stellen, was uns von den Medien derzeit vorgegaukelt wird.

Und auch der Humor kommt auf dieser Seite gewiss nicht zu kurz!

 

Aber warum mich das Wort Frühling gerade so nervt? Ganz einfach: Ständig hört man Leute, die jammern, dass doch der Winter endlich aufhören soll und den Frühling herbeireden und -sehnen. Selbst beim Wetterbericht wird man von den Moderatoren nicht davon verschont.

 

Grundsätzlich einmal: Der März hat ein “R” und gehört zu den Wintermonaten und erst im Mai, ist der Winter wirklich vorbei!

 

Und wieder einmal sieht man, wie die Leute die Umstände nicht so annehmen können, wie sie eben gerade sind und herumjammern, obwohl sich da dran trotzdem nichts ändert.

Ich würde halt einfach mal sagen, der Frühling kommt halt dann, wenn er eben kommt und nicht wenn das die verweichlichten Leute meinen, dass er kommen sollte.

 

Und wie labil und verweichlicht die Zivilisation heutzutage schon ist, sieht man gleich mal, wenn der Winter mal wieder so ausfällt, wie es sich eigentlich gehört. Da kollabiert dann eine Großstadt wie München regelrecht und nichts geht mehr.

Erstaunlich, selbst der FC Bayern kann solch einen alpenländischen Heimvorteil, wenn es mal richtig stark schneit, gegen die Nordlichter aus Hamburg nicht mehr ausnutzen und verliert tatsächlich.

Naja, bei so vielen Peruanern und Brasilianern….

 

Also ich finde es jedenfalls genial, wenn die Natur den Menschen wieder einmal zeigt, wo der Hammer hängt.

Und wenn diese Aussage auch einigen von Euch nicht taugt, ich find soviel Schnee einfach schee und freu mich schon auf die näxte Schitour!

 

Mit spätwinterlichen Schneeschauergrüßen aus dem Bayrisch Gelobten Land

Euer Od*Schi  ;-)

 

 

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Od*Chi`s Löwensenf vom 17.12.05

 

Wiari scho im Voawoart o’klinga hoob lassn, beschäftig i mi heit amoi mit da Zeit.

„I hoob koa Zeit!" heart ma jo heitzdoog recht oft vo de Leit und manchmoi sogar aus meina Schnoodafoitn. Und daweil hamma jo alle 24 Stund am Doog und 365 Doog im Jahr Zeit.

Ois oiso bloß a Froog vo da Einteilung.

Aba nachdem’s anscheinend zeitgemäß is, need d’Wahrheit zum song, werd in dem Foi de ehrliche Anfügung „...füa Di" einfach wegg’lassn.

Jetzad gibtz aba dann doch a baar Leidl, de ganz ehrlich zu mir san und ma mitteiln, dass de Infoflut vo mia eahna z’vui is, oiso braktisch in gewissa Weis eahna z’vui Zeit kost. Is nadialich scho klar, dass ma in Anbetracht dessn, dass uns da Boandlkrama im G’nack hockt, de Zeit, vo derma jo gar need wiss’n, wiavui ma davo übahaupt no hamm, scho recht wertvoi is und guat ei’teilt wern soit. Soweit so guat.

 

Wie ich schon im Vorwort anklingen habe lassen, beschäftige ich mich heute einmal mit der Zeit. „Ich habe keine Zeit!" hört man ja heutzutage recht oft von den Leuten und manchmal sogar aus meinem Mundwerk. Und dabei haben ja alle 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr Zeit. Alles also bloß eine Frage der Einteilung.

Aber anchdem es anscheinend zeitgemäß ist, nicht die Wahreheit zu sagen, wird in diesem Fall die ehrliche Anfügung „...für Dich" einfach weggelassen.

Nun gibt es aber dann doch ein paar Leute, die ganz ehrlich zu mir sind und mir mitteilen, dass die Infoflut von mir ihnen zu viel ist, also praktisch in gewisser Weise, ihnen zu viel Zeit kostet. Ist natürlich schon klar, dass in Anbetracht unserer Sterblichkeit, die Zeit, von der wir ja gar nicht wissen, wieviel wir davon überhaupt noch haben, schon recht wertvoll ist und eingeteilt werden sollte. So weit so gut.

 

Allahdinx (da Bruada vom Allahdin) froog i mi dann scho, wiaso de Leidl, dene dees nachad z’vui Info is, oanaseits es dann anscheinend doch lesn (und need glei löschn – woos jo heitzdoog ganz oafach gäht – manchmoi sogar fast zu oafach!), andaraseits aba dann doch de Zeit aufbringan, mia zum Schreim und zum song, dass eahna dees z’vui is. Na joo, irgendwia is dees dann aba scho a wengal egoistisch, wenn’s ma dann song woin, dassi weniga Schreim soi, gibtz doch no einige Leidl, de, wias ma ah bekundn, de Zeit und Freid aufbringan und meine Stäytments mit offensichtlichn Vagnügn si einiziang. Unf füa dee schreib i dees jo ah und, liabä Need-So-Vui-Vom-Od*Chi-Lesn-Woin-Leidl, glaabtz maas, dee gibtz wirkli und dees need grood z’weng. Joo und oane davo hood ma ja sogar (wia scho letzings g’soogt) a neiss Notebook spendiat, vo dem aus i jetzad ah den ganzn Senf ummilassn ko.

Oiso liabä N.S.V.V.O.L.-Leidl: Ihr miaßts dees gar need lesn, dees valang i vo koam! Ihr habtz de freie Wahl: Ois Lesn, as meiste Lesn, mittls Inhaltsvazeichnis gezielt lesn, nua Übafliang, gar need lesn oda ah glei löschn. Dees is doch suppa oda? So vui Freiheit!

 

Allerdinx frage ich mich dann schon, wieso die Leute, denen das zu viel Info ist, einerseits es dann anscheinend doch lesen (und nicht leich löschen, was ja heutzutage ganz einfach geht – manchmal sogar fast zu einfach!), andererseits aber dann doch die zeit aufbringen, mir zu Schreiben und mir zu sagen, dass es ihnen zu viel ist. Nun ja, irgendwie ist das dann aber schon ein wenig egoistisch, wenn sie mir sagen wollen, dass ich wengier Schreiben soll, gibt es da doch noch einige Leute, die, wie sie mir ach bekunden, die Zeit und Freude aufbringen und meine Statements mit offensichtlichen Vergnügen sich einverleiben. Unf für die schreib ich das ja auch und, liebe Nicht-So Viel-Vom-Od*Chi-Lesen-Wollen-Leute, glaubt mir, die gibt es wirklich und davon nicht gerade wenig. Ja und eine davon hat mir ja sogar (wie schon letztens erwähnt) ein neues Notebook spendiert, von dem aus ich jetzt auch den ganzen Senf rüberlassen kann.

Also, liebe N.S.V.V.O.L.-Leute: Ihr müßt das gar nicht lesen, das verlange ich von keinem! Ihr habt die freie Wahl: Alles zu Lesen, das meiste zu Lesen, mittels Inhaltsverzeichnis gezielt zu lesen, nur zu Überfliegen, gar nicht zu lesen oder auch gleich zu löschen. Das ist doch supper, oder? So viel Freiheit!

 

Joo und do leit i ah glei moi üba zua globaln Ebene, weil jo de Z’vui-Info scho a globales Thema is:

Friahra hammd Leit wenig g’wußt und war’n ah (meistns) need glücklicha. Vo weng nix wissen dat glücklicha macha. Dees moog vielleicht füa Doafdrottl zuadreffa, aba sunst?

De Mächtign vo domois hamm as Voik dadurch in da Hand g’habt, dass eahna vui Infos need zugänglich g’macht hamm und eahna mit Steia, bäsä Götta und am Deifä droht hamm..

Heitzdoog schaut dees andast aus: Durch’d Glotzn und as Intanet konnst heit im Prinzip schier ois erfahrn wennst wuist. Seybst de gräßtn Geheimnisse und Mysterien vo okkulte Losch’nbriada san heit erfahrbar.

Und an bääsä Götta und an Deifä glaabt heit kaum oana mehr, do brauchst andarä Druckmittl.

De Strategie is jetzt hoid a andarä: As Voik werd mit so vui Infos bombadiat und übaschwemmt, dass gar koa Zeit mehr hamm dees zu vaabatn und irgendwann automatisch abschoitn und si bloß no beriesln lassn. Se wissen im Prinzip ois und doch garnix, weil’s si ah oft gar nimma die Miah machan, drüba nach’z’denga, wia woos zammbasst..

Dees is nadialich ah a Taktik und dee gepaart mit da Suggestion (dees is need Boarisch!) vo Mangel an Zeit, Arbat und Sichaheit, füaht dazua, dass de Leit im Sinne vom System guat funktionian und need aufmuckan, weil’s ah vuiz beschäftigt mit eahnane Sachan und zugleich ah ohnmächtig san.

Do hearst dann oft den Spruch: „Joo mei, doo konnst eh nix macha!"

Dees muaß aba soo need sei!

Dee große Kunst, trotzdem need ferng’steyat zum sei, is nämlich de, aus da ganzn Infoflut, de nützlich’n Sachan, wia ausam großn reissnd Booch, in an extrign Kanal z’leitn, oiso braktisch guat z’selektian.

Und do g’härt nachad ah g’wiss dazua, need an jedn Schmarrn zum glaam und ois a wengal g’miatlicha o’zumgeh.

 

Ja und da leite ich auch gleich mal über zur globalen Ebene, weil ja die Überinformation schon ein globales Thema ist:

Früher haben die Leute wenig gewußt und waren auch (meistens) nicht glücklicher. Von wegen nichts wissen würde glüklich machen. Das mag vielleicht für Dorftrottel zutreffen, aber sonst?

Die Mächtigen von damals haben das Volk dadurch in der Hand gehabt, dass sie ihnen viele Infos vorenthielten und ihnen mit Steuern, bösen Göttern und dem Teufel gedroht haben..

Heutzutage schaut das anders aus: Durch die Glotze und das Internet kann man heute im Prinzip schier alles erfahren wenn man will. Selbst die größten Geheimnisse und Mysterien von okkulten Logenbrüdern sind heute erfahrbar.

Und an böse Götter und den Teufel glaubt heute kaum einer mehr, da braucht man andere Druckmittel.

Die Strategie ist jetzt eben eine andere: Das Volk wird mit so vielen Infos bombadiert und überschwemmt, dass die Leute gar keine Zeit mehr zum verarbeiten haben und irgendwann automatisch abschalten und sich bloß noch berieseln lassen. Sie wissen im Prinzip alles und doch überhaupt nichts, weil sie sich oft auch gar nicht mehr die Mühe machen, darüber nachzudenken, in welchem Zusammenhang was steht.

Das ist natürlich auch eine Taktik und die geparrt mit der Suggestion von Mangel an Zeit, Arbeit und Sicherheit, führt dazu, das die Leute im Sinne des Systems gut funktionieren und nicht aufbegehren, weil sie auch viel zu beschäftigt mit ihren Problemen und auch ohnmächtig sind.

Da hört man dann oft den spruch: „Ja mei, da kann man eh nichts dran ändern!"

Das muaß aber so nicht sein!

Die große Kunst, denoch nicht ferngesteuert zu sein ist nämlich die, aus der ganzen Infoflut, die nützlichen Sachen, wie aus einem großen reissenden Bach, in einen seperaten Kanal zu leiten, also praktisch gut zu selektieren.

Und dazu gehört dann gewiss auch, nicht jeden Unsinn zu glauben und alles mit etwas mehr Ruhe anzugehen.

 

Do waar jo da Winta, alloa scho vo seina Art, a guadä Gelegenheit, amoi a wengal langsama z’doa und in da Ruah amoi z’schaung woos is und woos ma drauss macha kannt.

Aba wias da Deifä so wui (im wahrstn Sinn des Wortes), hetznd Leit wia blääd zum Media Markt und geizn geil ummanand im Land um ALDi guadn Sachan z’kriang, de ma eh need brauchan und lassn si füa blääd vakaffa und mit gammlige und unxsunde Sachan abspeisn.

Von a staadn Zeit bleibt do nimma vui übrig und do froog i mi, ob’s need g’scheida is, in Woid aussi zum geh, do irgendwo an scheena Baam z’schmückn (dann braucht ma ah dahoam koane Nadln zammkehrn), do mit seine liabn zum sei und amoi a wengal mehra vo dera Ruah und Klarheit de’d Natur so zum bietn hood, mitzumkriang.

Und dann hood ma vielleicht ah wieda mehra Zeit und ah Laune, si a wengal Kultur zu genehmign, oda ah am Od*Chi sein Löwensenf zum Lesn.

 

Da wäre ja der Winter, allein schon von seiner Art, eine gute Gelegenheit, mal etwas langsamer zu machen und in der Ruhe mal zu schauen, was ist und was man daraus machen kann.

Aber wie es der Teufel so will (im wahrsten Sinne des Wortes), hetzen die Leute wie blööd zum Media Markt, geizen geil umher im Land um ALDi guten Sachen zu bekommen, die man eh nicht braucht und lassen sich für blööd verkaufen und mit gammligene und ungesunden Sachen abspeisen.

Von der stillen Zeit bleibt da nicht mehr viel übrig und da frag ich mich, ob es nicht schlauer wäre, in den Wald hinaus zu gehen, dort irgendwo einen schönen Baum zu schmücken (wodurch man dann auch zu Hause keine Nadeln zusammenkehren müßte), dort mit seinen Lieben zu sein und mal ein wenig mehr von der Ruhe und Klarheit, die die Natur zu bieten hat, mitzubekommen.

Und dann hat man vielleicht auch wieder mehr Zeit und auch Laune, sich ein wenig Kultur zu genehmigen, oder gar Od*Chi`s Löwensenf zu lesen.

 

Da Maya-Kalenda härt jo am 21.12.2012, oiso in 6 Jahr, einfach auf und do werd ja vui spekuliat, woos dann woi is. Vielleicht samma bis dohi dann einfach drauf kemma, dass ma gar koa Zeit brauchan, weil’s eh a relative Sach is und braktisch ah a Illusion, und nachad anstatt einfach wieda hier und jetzt lem und wissen, woos uns intressiat und woos need.

 

Der Maya-Kalender endet ja am 21.12.2012, also in 6 Jahren und da wird ja viel spekuliert, was dann wohl sein wird. Vielleicht sind wir bis dahin auch einfach drauf gekommen, dass wir gar keine Zeit brauchen, weil sie eh eine relative Sache und praktisch auch eine Illusion ist und stattdessen einfach wieder im Hier und Jetzt leben und wissen, was uns interessiert und was nicht.

 

In diesem Sinne wünsch i Eich a scheene besinnliche und beschauliche Wintazeit und soog bis Jetzt!

 

In diesem Sinne wünsche ich Euch eine schöne, besinnliche und beschauliche Winterzeit und sage bis Jetzt!

 

Es griaßt Eich vorm warma Hoizofa in da Kuchl vom Leo da groodem zeitlos glücklichä

Od*Chi

 

Es grüßt vorm warmen Holzofen in der Küche des Leo’s der gerade eben zeitlos glückliche

Od*Chi

 

 


Löwensenf vom 25.11.2005

 

Liabä Leit vo nah und weit!

 

Liebe Leute von nah und fern!

 

Da letzte Löwensenf war ja scho a wengal ernst und offenbar hood er ah a baar Leidl a wengal o’kratzt. So hoob I ma denkt, dass I desmoi wieda amoi in Boarisch schreib, weil’s dann do doch a wengal lustiga zuagäht und auf die Anmerkungen Eiraseits, vo weng „Spiegelgesetze" und „Es is wias is, des is g’wiss!", de I jo so gern gebrauche, de aba laut der Kritiker unta Eich ihra Meinung nach need konsequent o’wendt, nomoi woos dazua soog.

Do es alladinx doch an Haufa Leidl unta Eich gibt, de as Boarische need so guat les’n kennan, foigt nach jedm Absatz in dera bajuwarischen Abhandlung oiwei ah a Niederdeitschä Version. (die Bezeichnung stäht im Bezug zu de topografischn Umständ vo de Regionen wo aso g’sprocha werd!)

Beim Korrekturlesn is ma glei amoi aufg’foin, dass da übersetzte Text scho wieda vui ernsta ausfoit, ois de boarische Variante. Do sieght ma wieda amoi, warum’s woi um Deitschland so schlimm b’steyt is!. ;-)

 

Der letzte Löwensenf war ja schon ein wenig ernst und offenbar hat er auch ein paar Leute ein wenig angekratzt. So hab ich mir gedacht, dass ich diesen wieder einmal in Bayrisch schreibe (siehe oben), weil das doch meistens ein bisschen lustiger rüberkommt und auf die Anmerkungen Eurerseits, von wegen „Spiegelgesetze" und „es ist wie es ist", die ich ja so gerne gebrauche, aber der Kritiker unter Euch ihrer Meinung nach nicht konsequent anwende, nocheinmal etwas dazu sage.

Da es allerdinx eine Menge Leute unter Euch gibt, die das Bayrische nicht so gut lesen können, gibt es neben der bajuwarischen Abhandlung auch eine Niederdeutsche Version (ich beziehe mich hierbei auf die topografischen Gegebenheiten der Regionen in der diese Sprache vornehmlich gesprochen wird!)

Beim Korrekturlesen ist mir gleich wieder aufgefallen, dass der übersetzte Text schon wieder viel ernster ausfällt, als die bayrische Variante. Da siegt man wieder mal, warum es wohl um Deutschland so schlimm bestellt ist ! ;-)

 

Do hamm oiso a baar Leidl gmoant, I waar a weng inkonsequent, woos die Beherzigung meina eigens g’soogtn Philosophien o’gäht. Dees moog scho sei, aba I froog Eich olle amoi, wer von Eich nachad konsequent seine guadn Vorsätz und Ideale duarchziagt?

Außadem hood der letzte Löwensenf durchaus sei Wirkung g’habt, wiari’s seybst need glaabd hädd. Need, dass jetztad aufaramoi mehra Leidl zu meine Konzertl kemma waarn. Na, as Lachdach-Konzert war sogar a regelrechts Debakel, do san grood amoi 8 liabä Menschn kemma und de war’n fast alle TING-Bekannte Erscheinungen, oiso braktisch Konzert-TINX.

Glücklicherweis is ma da Lachdach-Martin so entgegn kemma, dass i zumindest koa Minusg’schäftl g’macht hoob. Aba wia g’soogt, i woit mi ja need weida bekloog’n!

Naa, durch de Zeilen in meim letzt’n Löwensenf hamm si ganz andre Sachan erge’m, dee woi recht zuaträglich san füa mei weidas Le’m.

U.a. hood si ah a Sponsorin g’fund’n, de ma an g’scheid’n SchLäpptopp spendiat, damit i endlich amoi g’scheid arbatn ko.

Und durch dees bin i auf folgendes kemma:

 

Da haben also ein paar Leute gemeint, ich wäre inkonsequent, was die Beherzigung meiner eigens geäußerten Philosophien anbetrifft. Das mag schon sein, aber ich frage Euch alle mal, wer denn von Euch konsequent seine Vorgaben und Ideale durchzieht?

Zudem, hat der letzte Löwensenf durchaus seine Wirkung gehabt, wie ich es selbst nicht geglaubt hätte. Nicht, dass jetzt auf einmal mehr Leute zu meinen Konzerten gekommen wären. Nein, das Lachdach-Konzert war sogar ein regelrechtes Debakel, da sind gerade mal 8 liebe Menschen gekommen und die waren fast alle TING-Bekannte Erscheinungen, also praktisch Konzer-TINX.

Glücklicherweise ist mir der Lachdach Martin so entgegengekommen, dass ich zumindest kein Minusgeschäft gemacht habe. Aber wie gesagt, ich wollte mich ja nicht weiter beklagen!

Nein, durch die Zeilen in meinem letzten Löwensenf haben sich ganz andere Sachen ergeben, die wohl recht zuträglich für mein weiteres Leben sind.

U. a. hat sich auch eine Sponsorin gefunden, die mir einen g’scheidn Schlepptopp spendiert, damit ich endlich mal richtig arbeiten kann.

Und dadurch bin ich auf Folgendes gekommen:

 

Es is need a so, dass ma ois einfach so hinehma soi, sondan konn durchaus amoi kund doa, woos oam grood need basst. Weil dees hoaßt ja need, dass ma den Zuastand, der bis zur Aufmucka erreicht woarn is, need akzeptian dat, sondan eha, dass ma as Heft in’d Hand nimmt und dees duat, woos ma moant, woos ois Foign vo dem, dass oam da Zuastand need so daugt, as Beste is, woos ma e’m grood doa konn.

Übas Weeda zetern bringt freilli nix, weil si des hoid erst dann ändat, wenn’s si’s ändan wui, aba wenn’s drum gäht, Menschn woos ins Bewusstsein zum ruafa -inkl. durch laut’s soong oda aufschreim si seyba -, dann konn dees scho woos bringa. Wias mia e’m a zerscht ganga is!

 

Es ist nicht so, dass man alles einfach so hinnehmen sollte, sondern man kann durchaus auch mal kund tun, wenn einem gerade etwas nicht passt. Denn das heißt ja nicht, dass man den Zustand, der bis zur Bekundung des Unmuts erreicht wurde, nicht akzeptieren würde, sondern eher, dass man das Heft in die Hand nimmt und das tut, was man meint, was in Folge dessen, weshalb einem der Zustand nicht so gefällt, das Beste ist, was man eben gerade tun kann.

Über das Wetter schimpfen bringt natürlich nichts, weil sich das erst dann ändert, wenn es sich ändern soll, aber wenn es darum geht, Menschen etwas ins Bewusstsein zu rufen - inkl. durch lautes Aussprechen oder Niederschreiben sich selbst - dann kann das schon was bringen. Wie es mir eben gerade erst ergangen ist.

 

I jednfois werd ah in Zukunft dees song woos i ma denk und woos ma need basst und wenn des jemand need basst, nachad hooda hoid Beech g`habt.

Auf olle Fälle dees, in Esodärika-Kreis’n sehr verbreitete „Ois so hinehma wias is und glaam, dass durch’s nix doa si woos dro vaändat und scho irgendwia bessa werd, oda da Herrgott scho richt’n werd" is einfach need mei Weg!

I bin do doch liaba „meines Glückes Schmied" und hoit mi eha an die Formel „huif da seybst, nachad huift da Gott!" und dees haut bei mia ah ganz guad hi. Is vielleicht sogar oans vo die Geheimnisse vo meim Erfoig., wer woaß!

 

Ich jedenfalls werde auch in Zukunft weiterhin das sagen, was ich mir denke und was mir nicht passt und wenn das jemand nicht passt, dann hat er eben Pech gehabt.

Auf alle Fälle das, in Esoteriker Kreisen sehr verbreitete „ Alles so hinnehmen wie es ist und glauben, dass sich durch nichts tun etwas daran verändert und schon irgendwie besser wird, oder der Herrgott es schon richten wird", ist einfach nicht mein Weg!

Ich bin da doch lieber „meines Glückes Schmied" und halte mich eher an die Formel „hilf Dir selbst, dann hilft dir Gott" und das klappt bei mir hervorragend. Mag vielleicht sogar eines der Geheimnisse meines Erfolges sein, wer weiß!

 

Ob desweng mehra Leidl zu meine Konzertl kemman, sei amoi dahig’steyt, dees werma seng.

Aba zumindest kemman seitdem auf verschiedenste und überraschendste Arten mehra Geyd und mehra Aufträg ins Haisl ois vorher und jetzt hoob i dann sogar no an neja SchLäpptopp.

Wenn dees nix is!

 

Ob deswegen mehr Leute zu meinen Konzerten kommen, sei mal dahingestellt, das werden wir sehen. Aber zumindest kommen seit dem auf verschiedenste und überraschendste Arten mehr Geld und mehr Aufträge ins Haus, als vorher und jetzt hab ich dann sogar bald einen neuen Schlepptopp.

Wenn das nichts is!

 

In dem Sinn, liabä Leit: Wenn Eich woos need basst, nachad machtsas Mei auf, weil dees bringt mehra, ois den Selbstzufriedenen spuin, aba ois andarä ois dees zum sei!

As Ideal vom „Zufriedenen Menschen", der mit ois z’frie’n is, wias is und so sei Glück erlebt, wird ja in Esodärischn Kreisn gern idealisiat. Dees moog scho schee sei, wenn ma wirkle soweit is und dees ohne Miah ko, aba soweit bin i genauso wenig wia die meistn vo Uns und do wui i (zumindest momentan) ah garneed sei.

 

In diesem Sinne, liebe Leute: Wenn Euch was nicht passt, dann macht den Mund auf, weil das mehr bringt, als den Selbstzufriedenen zu spielen und alles andere als das zu sein!

Das Ideal vom „Zufriedenen Menschen", der mit alles zufrieden ist, wie es ist und so sein Glück erlebt, wird ja in esoterischen Kreisen gerne idealisiert.

Das mag schon schön sein, wenn man wirklich so weit ist und das ohne Anstrengung kann, aber da bin ich genauso wenig, wie die meisten von Uns und da will ich (zumindest momentan) auch gar nicht sein!

 

Mir g’langtz momentan, dass i vui Momental hoob -scho vui mehra ois friahra - in dene i glücklich und z’frie’n bin. Wenn i jetzad dees Ideal vom stets Zufriedenen und wunschlos Glücklichen vor de Aung hätt, nachad waari ja braktisch mit dem, woos jetzad grood is, need z’fried’n und dees waar ma dann doch z’blääd.

Unz’fried’nheit is jo a tüpischä Manglerscheinung!

Weil weida geh duatz jo imma, oiso bin i ah stets entwicklunxfähig und a Aufschneida is der, der moant, dassa scho fertig und vollendet waar.

Olle, de ma do auf dera Erd’n san, hamm do woos zum doa und lerna und san uns am Entwickln. Und oiwei weida gähtz, bis ma nimma kemma brauchan und in a andas Erfahrungsfeyd eidaucha deafan!

Und desweng g’frei I mi, dass I scho so oft glücklich und z’friedn sei ko und genieß es, dass so is wias e’m grood is.

Und trotzdem daugtz ma ah in gewisser Weise imma wieda amoi as Mei aufz’macha, z Motz’n und amoi g’scheid auf’n Butz zum Haun!

Ois klaar?`

 

Mir reicht es für den Moment, dass ich viele Momente habe - bemerkenswert mehr als früher - in denen ich glücklich und zufrieden bin. Wenn ich jetzt das Ideal vom stets Zufriedenen und wunschlos Glücklichen vor Augen hätte, dann wäre ich ja praktisch mit dem, was jetzt ist, nicht zufrieden und das wär mir dann doch zu blöd!

Weil Unzufriedenheit ist ja eine typische Mangelerscheinung!

Denn weiter geht’s ja immer, also bin ich auch stets entwicklungsfähig und anmaßend ist der, der meint, dass er schon fertig und vollendet wäre.

Alle, die wir auf der Erde sind, haben hier noch etwas zu erledigen und lernen und befinden uns in der Entwicklung. Und es geht (immer heiter) immer weiter, bis wir nicht mehr zu kommen brauchen und in ein anderes Erfahrungsfeld eintauchen.

Und daher freue ich mich, dass ich schon so oft glücklich und zufrieden sein kann und genieße es, dass alles so ist wie es eben ist.

Und trotz alledem taugt es mir in gewisser Weise auch, immer wieder mal den Mund aufzumachen, zu Motzen und auf den Putz zu hauen.

Alles klaar?

 

Sodala, nachad hädd i amoi wieda mein Löwensenf dazua ge’m und hoff es hood koana damit a all zu großes Problem, und wenn scho, jo mei, dann konn i ah nix macha, außa schaung und lacha und denk ma, dees werd si nachad dann scho wieda irgendwia ge’m, so is dees Le’m, e’m!

Jo, liabä Leidl, nachad wünsch i Eich a scheene staade Zeit, wenig Scheinheiligkeit und gnua Erholung in da Weihnachtsstressigkeit.

Vui Liacht in da dunklstn Zeit!

Mitakue Oyassin (dees is need boarisch!)!

Ahou (song need nua de Schoschonen!)!

 

Sodala, so hätte ich also wieder einmal meinen Löwensenf abgegeben und hoffe, es hat niemand ein all zu großes Problem damit und wenn doch, tja, dann kann ich auch nichts machen, außer schauen und lachen und denke mir, dass sich das dann schon wieder irgendwie wird geben, denn so ist das Leben, eben!

Ja, liebe Leute, dann wünsch ich Euch eine schöne stille Zeit, wenig Scheinheiligkeit und genug Erholung in der Weihnachtsstressigkeit.

Viel Licht in der dunkelsten Zeit!

Für all meine Verwandten!

Ahou (Sagen nicht nur die Schoschonen = Bayrischster aller Indianerstämme!)!

 

Es griaßt Eich ausm diafvaschneit’n Boarisch G’lobt’n Landl

As Od*Chi*Mandl

 

Es grüßt Euch aus dem tiefverschneiten Bayrisch Gelobten Landl

Ein Od*Chi*Mandl

 


vom 21.10.2005

Den Gürtel enger schnallen,

 

das hört und liest man derzeit aller Orten. Doch um das zu tun, müßte erst einmal gefastet und abgespeckt werden, aber dazu scheinen viele noch gar nicht bereit zu sein. Die Suggestion der Medien von Mangel und Knappheit scheint bei den Leuten offenbar dahingehend zu fruchten, dass man zwar nach wie vor viel Geld für allen möglichen Schmarrn und unnötigen Tand ausgibt, dafür aber bei den schönen Dingen des Lebens und dazu gehört meiner Meinung nach auch der Genuß von Kultur, erhebliche Einsparungen vornimmt.

So fällt mir seit einiger Zeit auf, dass meine Veranstaltungen zunehmend schlechter besucht werden und auch meine Merchandising-Artikel zwar nach wie vor bewundert, aber dann doch kaum mehr gekauft werden. Dass dies nicht an meinen musikalischen Darbietungen und an mangelnder Qualität meiner Kunstwerke liegen kann, weiß ich, da es meinen Kollegen, wie ich höre, ähnlich geht und offenbar generell eine Tendenz zu weniger Kulturprogrammbesuchen besteht. Bisher komme ich zwar immer noch über die Runden, aber wenn die Stagnation weiter zunimmt, dann wird’s (a weng) eng. Da mag es dann die geben, die sagen, „na dann geh halt wieder in den Wald zurück“, aber das ist für mich wirklich nur dran, wenn’s ganz hart auf hart geht. Hab ehrlich gesagt keine große Lust auf Rheuma und Gicht und jünger werd ich ja auch nicht gerade!

 

 

Nun ja, sobald es mit der Wirtschaft den Bach runter geht, wird offenbar als erstes an der Kultur gespart, was aber nicht nur für die Künstler zum Nachteil gereicht, sondern auch für diejenigen, die sich den Kulturgenuß entsagen. Dies gilt insbesondere bei obertonreicher Musik, wie auch ich sie mache (a bissal Eigenwerbung muaß i jetzt do scho amoi untabringa!), wenn man den Aussagen der Menschen glauben schenken darf, die dennoch zu meinen Darbietungen kommen und immer wieder sehr zufrieden und entspannt bekunden, wie wohl sie sich fühlen und wie gut es ihnen doch jetzt ginge (was bei ihnen laut eigener Aussage vorher nicht unbedingt der Fall war.)

Jedenfalls kann einen ein Konzert, oder auch ein Kabarett oder Theaterstück schon mal wieder (zwischenzeitlich) auf ganz andere Gedanken bringen, was ja in der, offenbar von vielen, als Alternative dazu, genutzen Glotze nicht unbedingt der Fall ist. Denn hier wird man wohl oder übels ständig mit allen möglichen Schreckensmeldungen wie Wirtschaftskrise, Kriegsszenarien, Terror, Naturkatastrophen und der neuen Kanzlerin (die laut Michael Mittermeier sogar beim Lachen die Mundwinkel nach unten gezogen hat) und deren voraussichtlichen Gruselkabinett (das kaum einer von uns gewählt hat), bombadiert wird.

 

Und dann auch noch die Benzinpreise, oh welch ein Jammer! Doch der ist meinem Anschein nach noch immer auf einem sehr hohen Niveau und wenn ich in diesen goldenen Oktobertagen auf den Gipfeln meiner geliebten Hausberge sitze und runterschaue bzw. –höre, dann erscheint es mir nicht so, als würden deshalb weniger Leute in ihr Vierradlblech steigen.

Von dem her dürften die Benzinpreise ruhig noch um einiges höher steigen, damit die Leute womöglich doch mal wirklich genötigt sind, sich gut zu überlegen, wann sie ihr Auto nutzen und wann nicht oder sich nach Alternativsprit-Möglichkeiten umzuschauen. Denn all zu lange wird das sogenannte Schwarze Gold unsere Welt nicht mehr verrußen.

 

Zumal ja auch in letzter Zeit die Stimmen der Klimaforscher erheblich lauter wurden, die das zunehmende und intensivere Wüten der Naturgewalten sehr wohl auf die Produktion von Treibhausgasen, die ja auch erheblich durch das Verbrennen von Erdöl verursacht werden, zurückführen. Aber anscheinend reichen noch keine 3 Hurrikans der höchsten Stufe mit den hübschen Frauennamen, und hierzulande auch nicht der Untergang von Eschenlohe, nein, offenbar muß da schon noch viel mehr passieren, um die Menschheit zur Besinnung zu rufen (ob das überhaupt möglich ist?).

Doch viele winden sich ja gerne mit solchen Sätzen heraus, wie, „da kann man ja eh nix machen!“ Aber da frag ich jetzt einfach mal alle, die so etwas sagen, „ist das wirklich wahr?“

Was wollt Ihr denn Euren Kindern und Enkeln antworten, wenn sie jene Frage stellen, die wir der Nazigeneration immer wieder stellten? „Warum habt Ihr nix dagegen gemacht!“. Wollt Ihr dann auch sagen „wir haben von nichts gewußt!“ Also ich habe da keine Lust darauf und fang deshalb bei mir selber an, doch steche mit meiner Lebensweise leider immer noch sehr stark aus der Masse heraus.

Es gibt ja etliche Leute, die meinen Lebensstil, wenn er auch mittlerweile nicht mehr so Waldbewohnerisch ist wie einstmals (dafür aber weitaus g’schmeidiger!), bewundern.

 

Nun ja, ich habe kein Auto und fahr mit dem Radl (und leb trotzdem!). Wenn ich irgendwo weiter entfernt hin muß, fahre ich oftmals bei jemanden mit und trage meinen Teil des Spritpreises dazu (also belastet auch mich ein höherer Preis!)  Doch mittlerweile nehme ich mit Vorliebe die Bahn (auch wenn die leider größtenteils immer noch mit Atomstrom betrieben wird), komme deshalb zwar öfter mal später, dafür aber weitaus weniger gestresst an, anstatt einer Reise per Vierradlblech über die Piste der völlig Narrischn. Und da es sogar so geniale Einrichtungen, wie das Bayernticket gibt, wird der jährliche Gesamtfahrpreis durch’s Mittrampen, dann doch auch bei einem Einkommen unter dem offiziellen Existenzminimums (was mir allerdinx zeitraubende Steuererklärungen und auch deren Zahlungen erspart!) erschwinglich. Und das ist gut so, denn da ich als Kleinkünstler (Definition: Große Kunst, aber kleines Budget) doch mehr oder weniger von der Hand in den Mund lebe, bin ich halt auf solche Vergünstigungen angewiesen.

Ja, und angewiesen bin ich auch auf Publikum bei meinen Konzerten. Wie schon oben erwähnt, es gibt viele Leute, die meine Lebensweise bewundern. Sie funktioniert aber nur, wenn ich entsprechend unterstützt werde. Also, ganz einfache Formel: Wer meine Lebensweise toll findet, der sollte sie halt einfach unterstützen, damit er sie auch weiterhin toll finden kann. Wenn das nicht, oder zumindest weniger passiert, als bisher, dann kann ich sie womöglich nicht mehr aufrecht erhalten und muß irgendeinen Job annehmen, worauf ich aber ehrlich gesagt keine große Lust habe und was meine Kreativität erheblich bremsen würde. Ich will hier nicht das tun, was derzeit so viele tun, nämlich jammern, ich möchte Euch eigentlich nur zu einem fairen Deal ermuntern:

Ihr unterstützt mich, indem Ihr auf meine Konzerte und sonstigen Veranstaltungen kommt und bekommt als Gegenleistung wohltuende und entspannende Gesänge und Klänge, gepaart mit etwas für die Lachmuskeln, serviert.

Das ist der Deal...

Dat mi g’frein, wenn’d’z Eich aufraffn känntz und zahlreich zu den näxten Events erscheinen würdetz!

 

Zu dem Wahnsinn der Menschheit, den ich oben bereits angesprochen habe, fällt mir ein Zitat von Albert Einstein ein: „ Es gibt zwei Unendlichkeiten in diesem Kosmos, die Dummheit der Menschen und das Weltall, wobei ich mir bei zweiterem nicht so ganz sicher bin.“

 

By the way: Unser Wortspielgenie aus dem Bayernland, da guadä Willi, ist übrigens, so habe ich herausgefunden, ein Abkömmling vom Einstein, nämlich die Bayrische Linie „A Stoa“, wobei es wieder andere gibt, die behaupten, seine Name käme von einem Baumauswuchs, dem sogenannten Ast Ohr.

 

Wie auch immer, ich sende Euch viel Licht und Kraft für die ungewisse, dunkle und neblige Zeit und empfehle bei Depression Johanniskrauttee, Terry Pratchet und vielleicht auch mal ein Obertonkonzert....

 

Mit den Füßen auf der Erde, mit dem Kopf im Himmel und mit Respekt und Liebe im Herzen gegenüber allen Wesen dieser Welt, Mytakue Oyassin, Ahou!

 

Es grüßt Euch sonnigst, ommigst und herzlichst

 

Euer Od*Chi

 

Bis Jetzt!