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Das Schwitzhütten-Ritual

Dieses Reinigungsritual ist sowohl vom indianischen als auch dem keltischen Kulturkreis überliefert.

Wobei die Quellen der nordamerikanischen Ureinwohner zuverlässiger und ausführlicher sind.

Deshalb werde ich auch mehr auf diese eingehen:

 

Die Lakota-Indianer, ein Stamm des Volkes der Sioux, haben einen sehr strengen Ritus, der ihnen von der Weißen Büffelkuhfrau überliefert wurde. Dieser diente als Reinigungsritual für die Männer und war das Gegenstück zur Frauenhütte.

 

In die Frauenhütte gingen alle menstruierenden Frauen und reinigten sich dort unter ihresgleichen.

Daher und nicht etwa aus frauendiskrimminierenden Beweggründen heraus werden die Lakota-Schwitzhütten-Zeremonien (vornehmlich) ohne Frauen abgehalten.

Zumindest, heißt es von dieser Seite her, sollen keine menstruierenden Frauen zugegen sein.

 

Da menstruierende Frauen heutzutage von sich aus schon nicht in eine Schwitzhütte gehen wollen, stellt sich normalerweise dieses Problem bei mir nicht.

Ansonsten sind die von mir geleiteten Schwitzhütten offen für beide Geschlechter, außer die Schwitzhütte wird explizit als Männerschwitzhütte deklariert.

 

Ich habe schon etliche Schwitzhütten mit gemischten Gruppen erlebt und bisher wäre mir nichts Negatives aufgefallen, was Rückschlüsse zuließe, daß die Frauenenergie dem Ganzen nicht zuträglich gewesen wäre.

Aber ich respektiere durchaus, wenn andere Schwitzhüttenleiter eine klare Geschlechter-Trennung für notwendig erachten.

 

Es gibt einige Überlieferungen und traditionelle Inhalte, die mir sinnvoll erscheinen und die ich auch für diese Zeremonie übernehme, doch ansonsten behalte ich es mir vor, einige Inhalte, die in einer traditionellen Sweatlodge nicht vorkommen, mit einzuflechten.

Dazu gehört sowohl das Spielen des Didgeridoos während der Erhitzung der Steine im Feuer, wie auch das Singen von Sanskrit Mantren und sonstigen heiligen Liedern aus aller Welt in der Schwitzhütte.

Auch Lieder in bairischer Sprache sind in größerem Umfang dabei, denn ich habe bemerkt, dass das Singen in der eigenen Sprache sehr stark aus dem Herzen spricht...

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Alpin-Global nenne ich diese Schwitzhütten deshalb, weil einerseits alle wohltätigen Kräfte der Erde, egal aus welcher Kultur, zu diesem Ritual eingeladen sind und somit auch alle heiligen - also Heil bringenden - Lieder dieser Welt gesungen werden dürfen, andererseits, diese Schwitzhütten vorwiegend in den Alpen, bzw. am Alpenrand stattfinden und somit von mir auch ein Bezug zu diesem Land und seiner Urkultur hergestellt wird.

So singe ich nicht nur Mantren in bairischer Sprache, sondern lade auch die Runen-Kräfte als Helfer in den Schwitzhüttenkreis ein.

Mit Runen befasse ich mich bereits seit mehr als 20 Jahren und bin sehr intensiv mit ihnen vertraut. Wer noch mehr über die Runen und meine Sichtweise über sie wissen will der klicke auf Runenwissen

 

Grundsätzlich: Runen sind - wider den Fehlinformationen der Medien und sonstigen irreführenden Organen - weder destruktiv noch gefährlich, sondern dienen zur Harmonisierung und Heilung, sowie zur Fokussierung der Energie und dazu, in Einklang mit der Natur, wie auch übereinstimmend, mit sich und seinen natürlichen Rhythmen zu gelangen.

Wer sie für andere Zwecke verwendet ist praktisch selbst schuld!!!

Denn wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es wieder heraus...und wer mit den Runen destruktive Absichten verfolgt, braucht sich nicht wundern, wenn ihm eine entsprechende Retourkutsche widerfährt...

 

Bei der Lakota-Tradition gehört das Rauchen einer Pfeife zum festen Bestandteil des Rituals. Dies findet bei meinen Schwitzhüttenritualen nicht statt - weil ich auch nicht in dieses Ritual eingeweiht bin.

Wohl aber wird eine intensive Räucherung, die der Pfeife vom Sinn und der Reinigungsintensität gleichkommt, vollzogen.

Überhaupt folge ich den Empfehlungen der nordamerikanischen Ureinwohner, nicht deren Rituale abzukupfern, sondern wieder vermehrt die eigenen Wurzeln zu finden und zu kultivieren...

 

Ich habe bereits etliche Schwitzhütten durchgeführt, doch sehe ich mich nicht als Führer, sondern als vom Großen Geist geleiteter und da der Kanal zu dieser Kraft für mich am Besten durch intuitive Musik und Gesang, sowie Spontanität geöffnet werden kann, lasse ich demzufolge auch vieles offen und somit viel Freiraum für impulsives und intuitives Handeln und Kreativität.

So sind aus diesem Grunde alle Teilnehmer der Schwitzhütte Gestalter des Rituals und es hat alles Spontane von jedem darin Platz.

Egozentrische und narzistische Selbstdarstellungen sind allerdings natürlich fehl am Platze.

 

 


Ein Gebet an den Großen Geist:

(Überliefert von den Lakota)

 

Großes Geheimnis, Geist der in allen Dingen wirkt, Du warst zuerst und Du bist immer gewesen.

Durch Dich sind wir zu dieser Insel gekommen und hier wünscht Dein Volk dem Geheimnis gemäß zu leben.

Lehre uns, alle Mächte des Weltalls zu kennen und zu schauen, und gib uns das Wissen, damit wir erkennen, dass sie in Wirklichkeit nur eine Macht sind. Möge unser Volk stets seine Stimme zu Dir senden, wandelnd auf dem heiligen Pfade des Lebens!