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Vier Fragen und vier Antworten:

Diese Fragen, die wohl viele von uns bewegen, sind mir von einer Freundin, per Email gestellt worden. Nachdem ich sie beantwortet hatte, fiel mir auf, dass die Antworten für diese Seite durchaus geeignet sind und deshalb erscheinen sie auch hier.

 

 

Was ist Vertrauen?

 

Vertrauen ist für mich, zu wissen, das alles wie es ist, richtig und wichtig ist.

Dass ich mich nicht sorgen muss und für mich gesorgt ist.

Es hängt damit zusammen, loslassen zu können und sich voll der göttlichen Kraft hinzugeben und nicht daran zu Zweifeln, dass sich alles regeln wird.

Wer vertraut, muss nicht mit dem Schicksal hadern.

Wer vertraut ist voller Zuversicht.

Wer vertraut, übernimmt die volle Verantwortung für sein Tun und ist somit seines Glückes Schmied. Nach dem Motto: Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott.

Nur ein begrenzter zweifelnder Verstand kann einen daran hindern, nicht im Vertrauen zu sein.

Jegliche Form von Meditation, die es vermag, dem zweifelnden Verstand Einhalt zu gebieten, verhilft einem in das Vertrauen.

Vertrauen ist unser Urzustand. Erst die intellektuellen Fehlprogramme, die wir im Laufe der Zeit (durch (V)Erziehung) abbekommen haben, entfernten uns von diesem Zustand.

So ist die Rückkehr zum Vertrauen nichts anderes als die Heimkehr.

Die Verbindung zu Gott ist immer da, nur unser begrenzter Verstand trennt uns davon.

(Anmerkung: Mein Verstand ist nicht mein Feind – das könnte man aus dieser Abhandlung herausdeuten – mir ist nur bewusst, dass er einerseits begrenzt, andererseits als Regent einfach ungeeignet ist. Als Minister von Königin Herz/Bauch allerdings ist er sehr wertvoll!)

 

Gibt es das Böse, wo kommt es her?

 

Das personifizierte Böse existiert in Wirklichkeit nicht. Gut und Böse sind reine Gedankengebilde der Dualität. Fatalerweise glauben jedoch so viele Menschen daran, dass die Glaubenselementale ein mächtiges Energiefeld gestrickt haben, in denen sie in gewisser Weise existieren.

Jeder einzelne Mensch kann sie jedoch für sich auflösen. Sobald wir dem Bösen keine Macht mehr geben, existiert es in unserem System auch nicht mehr.

Böse Menschen sind solche, die sich gehen lassen und sind nichts anderes als eine Entartung ihres göttlichen Wesens.

Ein Schwarz- oder besser gesagt Destruktiv-Magier schadet in erster Linie sich selbst. Bei schwerwiegenden Fällen kommt die Rechnung jedoch erst sehr spät, nach dem Motto: Die kleinen Sünden „bestraft“der „liebe Gott“ sofort, die großen erst hinterher.

Wobei anzumerken wäre, dass Gott überhaupt nicht straft (auch nur ein Denkmuster der Dualität). Es gibt nur ein Naturgesetz, in dem sich alles was geschieht in irgendeiner Weise ausgleichen muss und schlägt das Pendel in eine Richtung, so muss es unweigerlich auch in die andere ausschlagen.

Die Sicht eines strafenden Gottes, kann nur einem sehr begrenzten Menschenhirn entspringen, das dem Allmächtigen nicht mehr zutraut, als sich selbst.

 

Ein Destruktiv-Magier kann auch nur denen Schaden zufügen, die mit ihm in Resonanz stehen, das heißt ihm Macht geben, z.B. durch Angst.

Angst ist Nicht-Vertrauen und somit eine Abgetrenntheit von Gott. Sobald wir ins Vertrauen finden und keine Angst mehr haben, hat kein destruktiver Mensch mehr Macht über uns.

Der Satan oder Teufel existiert nur im dualen Denken, auch dunkle Bruderschaften haben nur Macht, wenn Du sie ihnen gibst.

 

Im Grunde seines Herzens weiß ein jeder was Gut und Böse ist.

Wer böse handelt, der übergeht sein Gewissen und unterdrückt die natürlichen Impulse aus dem Bauch/Herzen. Also weiß jeder, wann er eine bösartige Handlung vollzieht. Nur durch Verdrängung kann dies übergangen werden.

 

Eine sehr günstige Methode, eine harmonische, konstruktive Resonanz in seinem Energiekörper zu erzeugen ist das rezitieren und singen eines Mantras.

Es schafft eine Schwingungfrequenz, die alles anzieht, was mit ihr harmonisch schwingt. Alles was dem zugegen läuft muß unweigerlich weichen.

 

Hier noch eine Überlegung:

Wenn Gott ein allmächtiges Wesen ist und alles ist was existiert, dann stellt sich die Frage was der Teufel anderes sein könnte, als ein Teil von Gott selbst und folglich ob ein Teil von Gott selbst, der ja der Allmächtige ist, die Möglichkeit hätte, Abtrünnig zu werden und sich gegen Gott zu stellen. Hätte dann Gott nicht jeder Zeit die Möglichkeit, allmächtig wie er ist, diesen Widersacher zu neutralisieren.

Zudem, außerhalb unserer polaren und analogen Welt existiert ja alles Jetzt und somit müsste Gott doch eigentlich gewusst haben, bevor er die Schöpfung in Gang brachte, dass er einen Widersacher erschafft. Wäre dieser nicht in seinem Plan oder gar ihm gefährlich dann hätte er ihn gewiss nicht ins Leben gerufen.

Außerdem schafft ein liebevolles Wesen tatsächlich etwas bösartiges und verlangt ein liebevolles Wesen schmerzhafte Opfer?

 

Das klingt für mich alles all zu unlogisch und kann im Grunde nur einem kranken, begrenzten Hirn entsprungen sein.

Und wenn ich mir den Werdegang der Kirche so anschaue, dann kann ich diese Geschichte nur als Ausgeburt einer machthungrigen Institution erkennen, die damit das gemeine Volk einschüchterte und ihre Macht ausübte.

Ihnen zu Folge wäre ja auch die schönste und göttlichste Sache der Welt, die Sexualität eine veruchte und verwerfliche, insbesondere die Empfindung von Lust.

Aus diesem Grunde sind viele Inhalte der gegenwärtigen Moralvorstellungen zu hinterfragen und die Frage zu stellen, kann das wirklich Gottes Wille sein?

In den meisten Fällen wird diese Frage mit Nein zu beantworten sein!

 

Wir sind Wesen mit begrenzten Sinnen und begrenzter Lebensdauer in einem begrenzten Raum. Mit einem gewöhnlichen menschlich-irdischen Bewusstsein können wir nur sehr begrenzt etwas von dieser Welt wahrnehmen und haben somit keinen Überblick über Sinn und Unsinn von den Gegebenheiten. Zumindest solange wir versuchen, das mit unserem Verstand zu ergründen.

All die Konzepte die wir kennen, die unserem Denken entsprungen sind, sind begrenzt und bewegen sich innerhalb der Polarität.

Also können wir nur durch ein erweitertes göttliches Bewusstsein, jenseits der Polarität den Sinn des Lebens und der Existenz erkennen. Und in diesem Bewusstsein sind Gut und Böse, Engel und Teufel usw. nicht von Belang.

 

Zum Abschluß eine kleine Anmerkung: Den einzigen Satan den ich kenne, der steht vielfach auf Hausdächern als runde Satelitenschüssel, auf der zu lesen ist:

SAT-AN (...!)

 

 

Gibt es das Leben im Moment?

 

Ja klar, JETZT, in jedem Moment gibt es das Leben im Moment. Der einzige, der uns daran hindert ist unser Verstand, der sich stets nur in Vergangenheit und Zukunft bewegen kann. Jeder Zustand von Meditation ist ein Leben im Moment.

Denkst Du darüber nach, so ist’s damit vorbei.

Denn denkst oder sagst Du „Jetzt“ bist Du schon wieder in der Vergangenheit.

Reines Sein, alles sein lassen, völliges loslassen ist stets im Moment sein.

So einfach ist das, zumindest in der Theorie.

Aber wo bist Du z.B. bei einem exstatischen Tanz, beim Hören von schöner Musik, bei intensivem Yoga, beim Sex, insbesondere beim Orgasmus? Wenn Du dabei gerade nicht denkst, dann sicherlich im Jetzt.

 

Was bedeutet für Dich in Deiner Mitte zu sein?

 

Im Endeffekt Zufriedenheit, Ruhe und Gelassenheit.

Das Gefühl, das alles richtig ist, wie es eben gerade ist.

Dem vermeintlichen Widersacher oder den Widernissen zum Trotz mit einem inneren Grinsen gegenüber zu treten und mit einer Prise Humor all den Unwägbarkeiten zu begegnen.

Im Timing und im Fluß sein. Das Leben als wunderbares Spiel zu erkennen.

Wie ein Kind die Welt mit großen Augen und Staunen zu betrachten.

Die volle Dankbarkeit für diesen Moment, für diese Existenz, für die Gesundheit und somit die Einheit mit Gott.

Allerdinx:

Viele meinen ja, wenn jemand in Rage oder Depressiv ist, dann wäre er nicht in seiner Mitte. Das muß aber nicht so sein, denn in seiner Mitte sein, hat nichts damit zu tun, einen seligen ausgeglichenen Zustand vorzugaukeln, sondern viel mehr damit, voll und ganz der Gefühlszustand zu sein, ihn absolut zuzulassen, mit ihm eins zu sein und ihn damit auch wieder aufzulösen. Gespielte Ausgeglichenheit hat damit nichts zu tun und ist auch das, was mich von vielen sogenannten Esoterikern abstößt.

Ich mag pure Menschen, die so sind, wie sie eben sind und auch dazu stehen.

Wenn sie traurig sind, sind sie traurig, wenn sie ärgerlich sind, ärgerlich usw.

Und dennoch sind sie mehr in ihrer Mitte, bzw. auf dem Weg dort hin, als all diese Schauspieler.

Sie sind wahrhaftig und echt und das sind für mich zwei Eigenschaften, die notwendig sind, um in seine Mitte zu kommen.

Denn in der absoluten Mitte ist Frieden, Freude und Harmonie und die erreicht man gewiss nicht durch Verdrängung und Vortäuschung falscher Tatsachen.

 

Anmerkung:

Wohlbemerkt, es handelt sich hier um meine Sicht der Dinge und meine Erkenntnisse diesbezüglich und nichts davon erhebt Anspruch auf Vollkommenheit oder die absolute Wahrheit.

Die ist mit Worten eh nicht zu erfassen.

Wie las ich mal vergnüglich in einem Channeling-Buch namens „Sternenbotschaft“ von Ken Carey (eines der ersten dieser Sorte und für mich auch eines der besten):

„Eure Sprache ist dafür geschaffen worden den Handel zu erleichtern, jedoch nicht um göttliche Wahrheiten zu vermitteln...“