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Informationen über die Aktivitäten des "Rainbow-Tribes" auf

www.welcomehome.org


Das weltumspannende Netz der Regenbogenkrieger

"Am Ende des Zeitalters werden immer mehr Regenbogenkrieger in Erscheinung treten und durch ihre Art zu Leben und miteinander umzugehen, dazu beitragen, daß wieder Frieden, Harmonie und Eintracht unter den Menschen herrscht."

so sprach einst ein Häuptling nordamerikanischer Ureinwohner.

 

Inspiriert durch diese Prophezeiung fanden sich vor gut 30 Jahren in Amerika, bald auch in Europa vorallem junge Menschen zusammen und trafen sich draußen in der Wildnis am Lagerfeuer, lebten in Tipis, Koten, Jurten und anderen Behausungen und lebten zumindest für eine gewisse Zeit als Stamm zusammen.

Mittlerweile ist daraus ein große weltweite Bewegung geworden.

So treffen sich überall in der Welt, an zuvor vereinbarten Plätzen in der Natur, viele, von der Gesinnung her, bunte Menschen und leben in dieser Weise zusammen. Kochen gemeinsam, Essen gemeinsam, Musizieren gemeinsam, tauschen Wissen, Erfahrungen und Geschichten aus und (fast) jeder trägt seinen Teil dazu bei, daß das Ganze funktionieren kann.

Bei diesen Zusammenkünften, den sogenannten "Rainbow Gatherings" gibt es (so gut wie) keinen Kommerz und für die Nahrungsmittel und alles was sonst noch gebraucht wird, werden Spenden im sogenannten "Magic Hat" (Zauberhut) gesammelt. Interessanterweise ist da stets genug drin, daß es niemanden wirklich mangelt.

Zweimal am Tag gibt es dann für alle etwas zu Essen, egal ob 200 oder 2000 Leute vor Ort sind. Mit Muschelhörnern und Didgeridoos wird zum Essen gerufen.

Man hört dann auch weithin den Ruf: "Fooooood Circle" (Essenskreis).

Wenn die Menschen dann aus allen Winkeln am großen "Maincircle" (Hauptplatz) zusammen gekommen sind, fassen sich alle an den Händen und es wird gemeinsam gesungen.

Meistens beginnt das Singen mit einem Summen, ommen (singen der Silbe OM) oder wer´s vermag Oberton-Gesang.

Dann wird oftmals noch ein Loblied an Mutter Erde und/oder den Großen Geist oder auch an (vorwiegend) indische Götter als Dank für die Speise gesungen.

Oftmals ertönt auch der Song:

"We are the Circle (2X) With no beginning and never ending."

Danach setzen sich alle im Kreis hin, wobei meistens zwei Reihen gebildet werden, die eine Reihe schaut nach innen, die andere in einem Abstand von ca. 2 Metern nach außen. In der Gasse dazwischen verteilen dann die freiwilligen Helfer aus riesigen Töpfen, die beim "Circle" noch in der Mitte gestanden haben, das meist ungewürzte Essen, welches ebenfalls von etlichen freiwilligen Helfern in der Großküche (meistens unter großen Planen) zubereitet worden ist.

Nach der Verteilung - es ist selten, daß dabei einmal jemand zu kurz kommt - speisen die zuvor Verteilenden mit allen Küchenhilfen im Zentrum des Kreises.

Kommuniziert wird in erster Linie, weils doch die Weltsprache ist, in Englisch.

So sind auch die meisten Lieder, die sogenannten "Rainbow Circle Songs" - oftmals zwei bis drei Zeiler mit einprägsamen Texten, die den Großen Geist, die Elemente, die Naturgeister, die Community oder eben Mutter Erde preisen, auch in Englisch verfasst.

Diese kann man neben stetigem Trommeln (davon gibt es oftmals mehr als genug) an vielen Feuern und in vielen Zelten hören, mitsingen und kennenlernen.

Eine Auswahl an "Rainbow-Circle-Songs " findet Ihr Hier .

Da Drogen und Alkohol auf diesen Treffen eher unerwünscht sind (was nicht heißt, das sie nicht vorhanden wären!) und somit auch keine "Kneipen" vorhanden sind, geht man abends entweder in eine der verschiedenen "Chai-Kitchens" (Teeküchen), in denen neben Kräutertees oftmals der vielbegehrte Gewürztee, vielerorts als Yogitee bekannt (mit Ingwer, Nelken, Cardamom, Zimt und einer Prise weißen Pfeffer - so das Original-Rezept) ausgeschenkt wird, oder findet sich in den vielzähligen Tipis, Jurten und anderen Zelten und Planenlagern an wärmenden Lagerfeuern ein.

Viele Menschen aus allen Ländern der Welt kann man dort treffen.

Leider ziehen die größeren Treffen mittlerweile jedoch immer mehr schräge Gestalten an und so werden diese Zusammenkünfte oftmals etwas chaotisch.

Da schleichen sich dann doch oftmals Drogenfreunde, Party-Freaks, Ausgeflippte, Dogmatiker, Aggressive Gestalten usw. ein und stellen mit ihrem Tun den Sinn der Zusammenkunft in Frage.

Oftmals passt es dann auch mit dem Grundsatz "Im Einklang mit der Natur" nicht mehr zusammen und man findet z.B. auch Müll und Exkremente im Trinkwasser-Reservoir oder steht am Ende des Treffens vor einem riesigen Müllberg.

So habe ich mich in den letzten Jahren von den großen Gatherings eher fern gehalten, zumal mir als Hundebesitzer, eine zu übermäßige Hundefeindlichkeit entgegenschlug.

Natürlich sind Hunde bei solch großen Menschenaufläufen oft eine große Problematik, zumal ja auch viele Hundebesitzer ihre Vierbeiner nicht im Griff haben, bzw. diese deren aufgestaute Aggressionen austragen.

Und leider gibt es da auch viel zu viele, die nicht fähig sind, die Hinterlassenschaften ihrer Begleiter nicht wegzuräumen und da gehen vorallem Eltern natürlich auf die Palme.

So kann man auf den "Rainbows" nicht nur sehen, wie gut und genial doch alles funktionieren kann/könnte, sondern auch viel lernen und erkennen, was man besser nicht macht oder anders machen sollte und wieviel Fehlprogrammierungen seitens des herrschenden Systems in den oftmals jungen Menschen stecken.

Immer wieder kommt es dann auch vor, das regelrechte (Durchfall-)Seuchen sich ausbreiten, weil es manche nicht so mit der Hygiene halten, oder womöglich, aus einer sterilen Welt kommend, das bakterienreiche Wasser nicht vertragen.

Wobei es mir manchmal auch scheint, als hätten die Seuchen einen psychischen Ursprung, weil man Angst davor hat angesteckt zu werden.

Auch Gruppenparanoia und Massenhysterie ist bei den Treffen bei Zeiten zu beobachten, gerade wenn wieder einmal Weltverschwörungs-Theorien die Runde machen.

So ist das Rainbow ein großes Lernfeld und natürlich auch "Kennenlernfeld".

Einmal im Jahr findet, neben den kleinen regionalen und lokalen Treffen (wozu auch das TING zu zählen ist) in einem europäischen Land das große Gathering statt.

Das wird im Jahr zuvor in einem Redekreis "Talking-Stick-Circle" per Konsens beschlossen, wo und in welchem Land es stattfinden soll.

Für das Jahr 2005 ist nun erstmals (in der über 20 jährigen europäischen Geschichte) Deutschland dafür ausgewählt worden.

Da bin ich ja mal gespannt, ob das dann ohne Landratsamtauflagen und Dixie-Kloos stattfinden kann!)

Dieser Redekreis wird auch oft als "Vision-Circle" bezeichnet, weil jeder die Gelegenheit hat, seine Vision kund zu tun.

Dabei ist es so, daß nur der sprechen darf, der gerade den Redestab in der Hand hält, welcher reihum im Kreis weiter gegeben wird, sobald der Stabinhaber in voller Ruhe und ohne Unterbrechung fertig gesprochen hat.

Der Stabhalter darf nicht unterbrochen werden und jeder ist dazu angehalten, das, was er zu sagen hat, bis zu dem Moment für sich zu behalten, bis er den Stab in den Händen hält.

Demjenigen der den Talking Stick gerade inne hat, ist es natürlich auch erlaubt einfach zu schweigen oder gar zu singen. Persönliche Beleidigungen und unflätige Bemerkungen sind natürlich nicht angesagt.

So hat also jeder die Gelegenheit in aller Ruhe das zu sagen, was ihm auf dem Herzen liegt.

Diese Kommunikationsform wäre mal im Bundes- oder Landtag eine spannende Sache. Ob das funktionieren würde?

Diese Art der Kommunikation ist eine alte indianische Tradition und wird auf dem Rainbow grundsätzlich angewandt, wenn es irgend etwas zu beschließen gibt oder ein Streit zu regeln ist.

Wenn jemand etwas sagt, was den anderen zusagt, dann können sie das mit einem "Hou!" bekräftigen.

Widerspruch darf wie gesagt erst bekundet werden, wenn man an der Reihe ist. So hat sich jemand, der anderer Meinung ist, damit zu begnügen, eben nicht "Hou!" zu sagen.

Ziel des Redekreises ist es, einen Konsens zu erreichen. Und das passiert bei solchen Runden erstaunlich oft und oftmals ziemlich schnell.

Man könnte fast sagen, daß diese kreisrunde Weitergabe des Redestabes, der übrigens oftmals sehr schön geschmückt oder beschnitzt ist, bzw. aus einem ganz besonderen Stück Holz besteht, dazu beiträgt, daß unwillkürlich Harmonie zwischen den Sprechenden entsteht.

Ich habe schon Talking-Stick-Circles erlebt, wo aus einem handfesten Streit von Runde zu Runde mehr Harmonie und Übereinkunft aufkam und sich am Schluß die Kontrahenten versöhnten, einigten oder gar umarmten.

Sozusagen eine "Runde Sache".

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Das Medizinrad der Indianer

Dazu passend, dieser Text von Sonja Benatzky (die gesamte Fassung findet Ihr  hier! :

 

In allem was ein Indianer tut, findet er die Form des Kreises wieder, denn die Kraft der Welt wirkt immer in Kreisen, und alles strebt danach, rund zu sein.

Der blühende Baum war der lebendige Mittelpunkt des heiligen Ringes, unserem Volk, und der Kreis der vier Himmelsrichtungen nährt ihn. Der Osten gab Frieden und Licht, der Süden gab Wärme, der Norden mit seinen eisigen Stürmen verlieh Kraft und Ausdauer. Alles, was die Kraft der Welt bewirkt, vollzieht sich in einem Kreis. Der Himmel ist rund, die Erde ist rund, so wie alle Sterne auch. Der Wind in seiner größten Stärke bildet Wirbel. Vögel bauen ihre Nester rund, denn sie haben die gleiche Religion wie wir.

Die Sonne steigt empor, und neigt sich in einem Kreis. Das Gleiche tut der Mond, und beide sind rund. Auch die Jahreszeiten in ihrem Wechsel bilden einen großen Kreis, und kehren immer wieder. Das Leben beschreibt einen Kreis, und so ist es mit allem, das eine Kraft bewegt.

Unsere Tipis waren rund wie Vogelnester, und immer im Kreis aufgestellt, den Ring unseres Volkes- ein Nest aus vielen Nestern. (Aus dem Buch" Ich höre Deine Stimme im Wind")

Wie sieht es mit den Kreisen in unserer "zivilisierten" Welt aus?

Unsere Häuser sind großteils eckig, wir haben eckige Beete in eckigen Gärten, die Häuser sind nicht im Kreis gebaut, wir lesen in eckigen Büchern, machen Fotos mit eckigen Fotoapparaten, sitzen vor eckigen Computern in eckigen Büroräumen, schauen aus eckigen Fenstern in die Welt hinaus.

In vielen großen Städten sind die Strassen Rasterförmig angelegt.

Wo sind in unserer Welt die vielen Kreise hingekommen? Warum handeln wir gegen die Gesetze der Natur?

Das Medizinrad lehrt uns in eindringlicher Weise, uns still hinzusetzen, und darüber nachzudenken, wohin der Kreis des Lebens gekommen ist.

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SPREAD THE RAINBOW VISION!

 

WHAT ARE RAINBOW GATHERINGS ?

 

Rainbow Gatherings are where people and beeings from all

over the Universe meet with the aim of living the vision

we all carry in our hearts.

 

The vision is to share our ideas, skills, love

and power in one big family - beyond religious,

national, cultural, sexual or ethnic

backgrounds. Then we can live in harmony with our

Mother Earth, like a tribe, shining together, just

like the colours of a rainbow.

 

In this setting, we can get rid of a social structure

focused on materialism and consumption, and also of

our old relationship to money and work.

 

Voluntarily and creatively working for each other

really is a lot of fun!!

 

We cook in common kitchens. When the food is ready, we

make a circle, sing, and the food is given out.

 

After food, the magic hat is passed round - this is

where we collect the money. At Gatherings this is our

only source of money for food and to cover other

costs.

 

During the day there are workshops, talking circles,

meditations, music, dance and all kinds of other

things which we want to give as gifts to each other.

 

The talking circle is a gift of the old clan

cultures. We talk heart to heart, free of judgement,

free of comparison and free of the fear of punishment.

 Only the person who holds the talking stick may

speak, while everyone else listens respectfully and

affectionately.

 

At the end of a gathering we get together in this

way to share our ideas and visions for the future of

Rainbow Gatherings and to consider where we are going

to meet each other again.

 

A Rainbow Gathering is exactly what we make of

it. There is no division between organisers and

participants, because everybody who comes is invited

to get involved.

 

Only the things we ourselves prepare and bring are

going to be there. This includes our love, ideas,

initiatives, the materials we need, skills that we

pass on in workshops and the energy to organise stuff

cook food, and dig shit-pits.

 

A few simple and fundamental “rules” make this

unique atmosphere at Rainbow Gatherings possible and

distinguishs them from festivals.

 

Everybody who comes with an open heart and the desire

to live together with this basic agreement is most

welcome to take part!

 

Please respect the simple principles of the talking

circles and the magic hat.  The Gathering is

absolutely non-commercial and free of trading with

money.  Put as much money into the magic hat as you

can and enjoy this unique chance to be free of the

temptation to earn or spend money!

 

Out of respect for Mother Earth, do not use any soap

in the river or next to a spring.  Out of respect for

the health of the family do use the shit-pits,

and wash your hands (before going into the

kitchen too) with ashes.

 

Consider the needs of others and try to find

peaceful solutions to conflicts.  Remember that

personal freedom ends where the freedom of another

person begins.

 

Please, only bring your pet if you are really going to

take responsibility for it, its food and its shit!

 

Do not burn any plastic or metal garbage,(no cigarette

butts either!)... recycle them and/or take them home

with you.

 

DO NOT BRING ANY HARD DRUGS OR ALCOHOL WITH YOU!

 

Leave sound-systems, mobile phones and other

electrical devices at home (lanterns are a lot more

beautiful than flash lights).  If you come in a car,

try to bring lots of useful and beautiful things for

community life outside in nature, and bring nice

people with you too!

 

Leave your car in the car park and walk the rest of

the way to the Gathering.

 

A different world is possible - if we live

differently.

 

SHARE YOUR VISION - LIVE YOUR DREAM.

 

 

Contact: Friends, regional foculizers and circles or

 www.rainbowinfo.de/ch  www.welcomehome.org

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